Hochgezogene Schultern sind ein Angstverstärker!

Ichbinnichtda

 

 

„Sind die Schultern hochgezogen,
hat die Ferse keinen Boden,
Becken ist nun hilflos dran,
hält zusammen, wie’s nur kann.
Selbstbewusstsein ist nun fort,
suchte sich ´nen andren Ort.“(AnLaKa)

 

Ziehen Sie auch manchmal Ihre Schultern hoch? Wenn ja, dann lesen Sie weiter.
Ich erzähle Ihnen, womit das zusammenhängt! In diesem Fall, ist der Kontakt der Ferse zur Erde zu schwach. Im Idealfall stehen wir mit unseren Füßen auf folgenden drei Punkten: Ferse, Ballen innen und außen. Jedoch neigen wir Menschen dazu, in Situationen der Krise mit den Fersen den Boden zu verlassen. Der Effekt ist äußerst unangenehm. Wir verlieren unsere Stabilität, indem wir das Becken blockieren und die Schultern hochziehen. Das ist eine Form der Kompensation. Wir fühlen uns hilflos und  die Angst kommt ins Spiel. Hochgezogene Schultern suggerieren dem Gehirn Gefahr. Brauchen wir das?
Diese Information sollten wir ganz schnell durch eine stabile Grundhaltung ersetzen.
Stellen Sie sich in Hüftbreite hin, lassen Sie sich mit der Ausatmung leicht in die Knie fallen und beginnen Sie zu schaukeln: von der Ferse über den Vorfuß zu den Zehen und wieder zurück, spüren Sie die Schwerkraft? Verstärken Sie diese Bewegung mit aktiven Armen. Wiederholen Sie das mindestens eine Minute. Nun richten Sie sich auf und stampfen mit den Füßen ein paar mal kräftig in den Boden hinein. Danach richten Sie sich auf! Nun ziehen Sie ihre Schultern nach vorne, drehen Sie sie bis zu den Ohren hoch und lassen sie mit einem Seufzer nach unten fallen. Bereits nach dieser kleinen Übung, bemerken Sie die wohltuende Veränderung!
Spüren Sie den intensiven Kontakt der Füße zum Boden, die entspannten Schultern und genießen Sie die Erdung. Wenn Sie nun auch noch den Kopf aufrichten, wird Ihr Selbstbewusstsein gestärkt. Herrlich!

Im nächsten Kapitel erzähle ich Ihnen, was High Heels mit hochgezogenen Schultern zu tun haben.

Bis bald eure Andrea

Haltung beeinflusst Stimme und Sprechrhythmus

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Jede Haltung erzeugt eine Reaktion im Innen als auch im Außen.

Immer wieder kann ich in meinen Seminaren große Zusammenhänge zwischen der jeweiligen individuellen Gangart incl. Haltung als auch dem Stimmklang und vor allem dem Sprachrhythmus feststellen. Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch eine spezielle Art hat, durch sein/ihr Leben zu gehen. Was wir aber nicht wissen, ist, dass diese Haltung einen Einfluss auf mein Handeln als auch meine Sprechweise hat. Ich möchte diese Zusammenhänge anhand von einem Körpertypus aus meiner „Hitparade der Alltagshaltungen “ (nachzulesen in meinem Buch „Haltung fertig los“) erklären.

Die „schwebende Tarnkappenträgerin“:

hat sehr wenig Bodenkontakt und neigt dazu das Fehlen der Erdung durch Anspannung im Oberkörper und in den Schultern auszugleichen. D.h. vom Körper geht die Information an das Gehirn „Vorsicht, es könnte was passieren“. Dies erkennt man dann an den hochgezogenen Schultern. Diese Haltung, die sich hauptsächlich im oberen Bereich des Körpers abspielt, bewirkt letztendlich  eine hauchigen Stimme und eine zurückhaltende Sprache, d.h. die beschriebene Person spricht in sich hinein. Weiters ist die Sprachmelodie oft jammernd, monoton und kraftlos.Die Auswirkung davon ist, dass diese Menschen oft übersehen, überhört und ausgenutzt werden. Allein die Optimierung des Bodenkontaktes/Erdung bringt Sie in die Aufrichtung und lässt gleichzeitig die Stimme lauter und bestimmter werden.

Urmensch – Einfache Übung mit großer Wirkung.

Stellen Sie sich mit gebeugten Knien breitbeinig hin, Fußspitzen zeigen nach rechts und links außen, Oberkörper und Kopf ist aufrecht.  Sie stampfen abwechselnd mit dem rechten und linken Bein in den Boden und sagen: „Ich bin da“ mit voller Überzeugung mehrmals. Sie betonen das noch mit den Armen, die immer von der Schwerkraft in den Boden gezogen werden. So gehen Sie, vergleichbar mit einem Orang-Utan herum, spüren bewusst den Boden und sagen immer wieder „Ich bin da“. Diese Übung praktizieren Sie 2-3 Minuten und spüren Sie, wie die Kraft des Bodens Ihren Körper ins Gleichgewicht bringt.

Wirkung:

Diese einfache Übung erzielt eine unglaubliche Wirkung. Durch die bewusste Herstellung des Bodenkontaktes, wird der Energiefluss im ganzen Körper ins Gleichgewicht gebracht und Sie spüren sich intensiver. Die Stimme setzt sich,  wird tiefer und kräftiger. Sehr gute Übung für das Selbstbewusstsein, guten Stimmsitz und gegen Depression.

Probieren Sie diese Übung aus und Sie werden sehen, wie wohltuend dies auf unseren Körper und unsere Psyche wirkt. Gleichzeitig werden wir im Außen eigenständiger wahrgenommen und so leicht kann uns niemand mehr übersehen.

Viel Spaß

Ihre AnLaKa

Die AnLaKa-Methode nachhaltig und effizient – mehr Selbstbewusstsein und Wohlbefinden

Liebe BlogbesucherInnen, verzeihen Sie mir meine nachlässige Art, den blog zu beleben. Ich schreibe gerade an meinem neuen Buch, das mich sehr in Anspruch nimmt, worüber ich demnächst berichten werde. Nun berichte ich euch aber von meinen Trainings und Workshops.

Wenn ich mit Gruppen oder in Einzeltrainings arbeite, ist es mir immer wichtig, dass die Inhalte, die ich den TeilnehmerInnen vermittle, sehr nachvollziehbar, alltagstauglich und praxisorientiert sind. Weiters dokumentiere ich auch, was sich nach dem Seminar, nach der bewussten Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung und dem Entdecken des Selbstbewusstseins im Leben verändert. Und die Rückmeldungen der TeilnehmerInnen sagen alles:

„Ich fühle mich so lebendig, wie schon lange nicht mehr“. „Meine Mundwinkel gehen ständig nach oben, und ich bin so gut gelaunt“. „Ich möchte dir auf diesem Wege nochmal herzlichst danke sagen- das Seminar war für mich ein kleines „Wunder“. Ich profitiere heut und in Zukunft davon. “ „Ich stehe vollkommen anders im Leben, und weiß wieder, was ich wirklich will. Ich werde den Berufszweig wechseln und mache mich auf meinen Weg“. „Ich fühle mich selbstbewusster, selbstbestimmter, und werde auch als solches wahrgenommen“. „Ein paar kleine Auflösungen von Fehlhaltungen, und alles ist anders. Es fühlt sich so gut an“.“Ich habe keine Prüfungsängste mehr und bin viel selbstbewusster“.“Ich werde nicht mehr gemobbt, das gibt es nicht mehr. Ich kann es selbst nicht glauben.“…………..

Dies ist ein kleiner Ausschnitt der Rückmeldungen, die mich persönlich oder per mail erreichen. Für mich als Trainerin ist es von größter Wichtigkeit, dass ich den TeilnehmerInnen praxisnahe Tipps weitergebe, die jenseits der Manipulation sind. Es reicht oft schon das zentrale Erkennen von körperlichen Bremsen, sei es ein vorgeschobenes Becken, durchgedrückte Knie, nach innen kippende Füße oder ein zusammengepresstes Kiefer, die sich ebenso auf Ihre Psyche auswirken und Ihre Ausstrahlung  auf ungewollte Weise beeinflussen und die tägliche Anstrengung aufs Empfindlichste erhöhen.  Nach einer Ganganalyse  und dem bewussten Lockern der blockierten Bereiche wird sehr oft das verdrängte Potential und Lebensgefühl frei und sie bewegen sich vollkommen anders auf dem Parkett des Lebens.

Probieren Sie mal folgendes aus: Ziehen Sie die Schultern hoch und gehen Sie ein paar Schritte. Merken Sie, was diese kleine körperliche Veränderung mit Ihnen macht? Mögliche Reaktionen sind: Luft wird angehalten, Arme sind blockiert, Bodenkontakt wird wackelig, die Stimme verändert sich, da die Atmung sich hauptsächlich im Brustkorb vollzieht etc……… Und so können Sie sich vorstellen, wie sich Blockaden, sprich Fehlhaltungen auf Dauer auf unsere Gesundheit und unser Leben auswirken. D.h. einerseits bekommen wir Fehlinformationen, von denen wir nichts wissen und wir handeln entsprechend unserer Haltung und zeigen so ein Bild nach außen, das nicht unbedingt von Vorteil ist.

Also lockern Sie sich mal mit dem Erdbeben:

Stellen Sie sich in Hüftbreite mit den Fußspitzen nach vor hin und lassen Sie die Arme locker neben dem Körper hängen. Spüren sie bewusst den Boden und stellen Sie sich vor, dass von den Füßen aus ein Erdbeben beginnt, das sich langsam über den ganzen Körper nach oben bis hin zum Kopf ausbreitet. Der ganze Körper wird durchgeschüttelt und auch die Stimme kommt dazu. Steigern Sie das Schütteln bis zum Höhepunkt und lassen Sie danach das Erdbeben wieder langsam von oben nach unten abklingen. Stellen Sie sich vor, dass beim Abklingen alle vorhandenen Spannungen mit in den Boden abgehen. Nun spüren sie erneut den Bodenkontakt und das Erdbeben beginnt erneut. Wiederholen sie diese Übung mehrmals und achten Sie darauf, wie Sie sich danach fühlen. Es ist herrlich!

Wirkung: Durch das Durchschütteln, lösen Sie Ganzkörperblockaden, Spannungen werden in den Boden abgegeben. Die Stimme lockert sich, Schlacken lösen sich und werden abtransportiert, der Energiefluss und das Lachen wird angeregt. Das gesamte Wohlbefinden steigert sich und die Erdung wird intensiviert.

Probieren Sie’s aus und viel Spaß dabei!

Herzlichst Ihre AnLaKa