Humor in mageren Zeiten

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Ich plane gerade eine multimediale Installation mit Liveperformance, Lesungen und spartenübergreifenden künstlerischen Aktionen im öffentlichen Raum.
Kurze Projektbeschreibung:
„Frei heraus lachen zu können, ist ein entscheidender Faktor in der menschlichen Entwicklung“. Es könne der Menschheit langfristig helfen, von den Jahrhunderten der Kriege in eine „Ära des Humors und der Toleranz“ überzuwechseln. Gleichzeitig ist Lachen eine Friedensgeste, die Aggressionen abbaut und Sympathien fördert.
Das Lachen und der Humor waren und sind in Zeiten der Kriege, Finanzkrisen und zwischenmenschlichen Dramen ein wichtiges körperliches Instrumentarium, um schwierige Lebenssituationen erträglich zu machen.
„Lachen ist der Feind des Diktators“, sagte schon Charlie Chaplin.
„Humor in mageren Zeiten ist ein spartenübergreifendes Projekt, das aus persönlichen Gesprächen mit Menschen in außergewöhnlichen Situationen entwickelt wird und dem Zuschauer die Gelegenheit gibt, interaktiv dabei zu sein.
Im Vorfeld finden Recherchen, Ton- und Filmaufnahmen an ungewöhnlichen Orten, in Gefängnissen, mit Kriegsüberlebenden, Menschen mit außergewöhnlichen Schicksalen und Lebensanschauungen statt.

Vorbereitung: 2009/2010
Premiere: 2011

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5 Gedanken zu “Humor in mageren Zeiten

  1. liebe andrea,

    dein projekt humor in mageren zeiten finde ich sehr spannend und habe einen kleinen beitrag aus der ferne.
    zur zeit sind eric und ich in ecuador und haben hier einige spannende momente zum thema wie lachen das leben, die situation veraendert. mit dem boot kamen wir nach stunden im yasuni national park an bei einem indigenen dorf der huaorani. die begruessung war eher kuehl und eine der frauen schrie uns an und zeigte mit dem finger auf uns. wir waren nicht willkommen. nach langen gespraechen in malerischem spanisch und einer kleinen musikalischen einlage begannen die rund 40 personen schallend zu lachen. das eis war gebrochen und wir lachten uns an. lachen oeffnet das herz, wie die musik. in diesem sinne, wuenschen wir viel freude, gelaechter, grinsen, laecheln und alles alles gute
    Lisa Stern und Eric Spitzer-Marlyn z.Z. aus Tumbaco, Quito, Ecuador

  2. liebe lisa,

    find ich toll, dass du dich aus der ferne meldest. diese geschichte sagt eigentlich alles. lachen durchbricht alle grenzen, macht frei, verbindet und rettet uns manchmal auch das leben. plötzlich schaut alles anders aus.
    es gibt einen schönen spruch dazu:
    „lachen ist der knopf, der verhindert, dass uns der kragen platzt“.
    ich wünsche euch, dass es euch weiterhin gut geht.
    liebe grüße
    andrea latritsch-karlbauer

  3. freut mich, dass dich das projekt interessiert. ich bin gerade in der vorbereitung und es ergibt fast täglich neues in allen belangen.

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