Donnerstag, 16. Juni 2011/ 17.00, 18.00, 19.00 Uhr/neuer platz, klagenfurt
Die Zeit ist ein leerer Raum
Räume füllen sich mit Leben, sobald ein atmendes Wesen den Raum, den Ort , den Platz betritt. Emotionen verändern örtliche Strukturen, menschliche Haltungen und Positionen.
Der neue Platz verändert sich, wie zufällig in einen Tatort der Begegnungen. Junge Menschen betreten den Platz und positionieren sich. Die Umwelt reagiert. Aktion und Reaktion, Emotion und Reaktion, Zeitverschiebung durch Zeitlupe und Alltägliches wird zum Fremden.
Das Fremde am Platz, das Verbindende, das Herzliche, der Mensch in all seinen Facetten macht den Neuen Platz zum Ort der Begegnung, füllt die Leere mit kleinen Geschichten und zeigt, dass jede noch so kleine Veränderung, ausgehend von einer kleinen Gruppe von jungen Leuten große Veränderungen in der Umgebung nach sich ziehen.
eine aktion des ausbildungsschwerpunktes kulturtouristik der WI’MO klagenfurt
in partnerschaft mit kulturraum klagenfurt
stadt(t)raum/platz da!
projektleitung: roxanne rohsmann, brigitte magnes/WI’MO
“jede gesellschaftliche aktivität ist erwünscht, wenn sie keine verhüttelung mit sich bringt.” (boris podrecca)
stadt/traum/platz da! machen sie sich auf den weg. bewegen sie sich hin zum neuen platz und finden sie sich ein. suchen sie sich platz auf dem platz. versteinern sie nicht. bewegen sie sich und werden sie teil der performance.


Vor einer Woche fand die Theaterperformance mit den DarstellerInnen von pro mente kärnten im Villacher Einkaufszentrum ATRIO statt. Die 4 Aufführungen, die am 2. Oktober von 14 – 17 Uhr stündlich dargeboten wurden, waren ein voller Erfolg. Es ist uns gelungen, mit der sehr berührenden musikalisch-choreographischen Intervention, inmitten des Einkaufsgewühls eine intensive Aufmerksamkeit zu schaffen. Kunden beobachteten mit großem Interesse aus allen Stockwerken die Performance. Wir hatten am Ende des Stücks eine unsichtbare Theateraktion eingebaut, wo ca. 30-50 Personen aus der Bevölkerung mit Regenschirmen mitwirkten, aus Solidarität für Chancengleichheit und Toleranz. Das Schöne daran war, dass unbeteiligte Zuschauer nach der ersten Performance Schirme kauften und dann ebenfalls freiwillig an weiteren Aufführungen teilnahmen. Insgesamt war es eine schöne Geschichte mit hochmotivierten DarstellerInnen, die selbstbewusst ihre Rollen spielten und großen Spaß dabei hatten. Danke an alle Beteiligten.








