Anbei finden Sie einen aktuellen Artikel über meinen zukünftigen Workshoppartner Jon Sass, der kürzlich in der KTZ erschienen ist.
Klicken Sie bitte hier : 23

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Es gibt interessante Neuigkeiten. Ab heuer biete ich gemeinsam mit dem groovigen Tubaspieler Jon Sass Workshops mit dem Titel „Ein-Klang im Ausdruck“ an. Im Juli arbeiten wir gemeinsam im Neuen Musikforum Viktring. Termin wird demnächst bekanntgegeben.
EIN- KLANG IM AUSDRUCK
Ein Workshop mit Andrea Latritsch-Karlbauer und Jon Sass
Musikalischer Ausdruck und Körper sind untrennbar miteinander verbunden. Freier Selbstausdruck ist der Wunsch vieler Menschen im Alltag und ein besonderes Bedürfnis jedes Künstlers, der auf der Bühne steht. Je weiter wir uns von unseren Wurzeln dieser Einheit entfernen, desto stärker wird die authentische Musikalität und Kreativität kopflastig und der musikalische Vortrag wirkt mühsam und konstruiert.
Andrea Latritsch-Karlbauer mit ihrer Erfahrung aus Auftritts- Haltungs- und Improvisationstrainings und Jon Sass mit seinem Hintergrund als kreativer, grooviger Musiker wecken in ihrer gemeinsamen Arbeit die ursprüngliche, gesunde Verbindung von Intellekt, Körper und Seele in den Teilnehmern. In einem experimentellen Abenteuer und auf lustvolle Weise wird Unterstützung angeboten, eigene Ängste und alte Muster zu überwinden und zu freiem, künstlerischem Selbstausdruck zu finden.
Im Seminar wird mit folgenden Elementen und Zielen gearbeitet:
Erweckung des eigenen kreativen Ausdrucks
Bühnenpräsenz für Künstler
Umgang mit Diversität
Überwindung von Blockaden
Improvisation

Wir leben in einer Welt, die alles „weiß“ , in der alles durchsichtig, durchschaubar ist, in der sich also nur noch technische, also erklärbare „Wunder“ ereignen, der das Geheimnis, das Wunder, die Poesie und die Magie verlorengegangen sind und die mithin an Langeweile wie an einer Krankheit leidet.
Dieser trostlosen Welt fehlt der Humor, die Fähigkeit, über das eigene Stolpern lachen zu können.
Gerade in Krisenzeiten ist der Humor unverzichtbar. Lachen im täglichen Leben als auch innerhalb einer Unternehmenskultur wirkt Wunder hinsichtlich Gesundheit, Gruppengefühl und Motivation. Spaß im täglichen Leben bringt den Menschen mehr Energie, Kreativität und sie werden seltener krank. Lachen steigert die Produktivität. Die Menschen werden zufriedener, kreativer und entspannter. Humor macht den Menschen belastungsfähiger. Lachen ist der größte Stressfeind!
Also kommen sie und lachen Sie mit mir!
Inhalte:
¢ Die eigene Leichtigkeit finden
¢ Lachen als Stressentladung
¢ Entspannendes Lachen
¢ Die Fähigkeit, über sich selbst zu lachen
¢ Lachen als Medizin
Schlossallee 6
A-9313 St. Georgen/Längsee
Tel.: ++43 (0) 4213 / 2046
Fax: ++43 (0) 4213 / 2046 / 46
office@stift-stgeorgen.at

Liebe BlogbesucherInnen,
zuerst einmal herzlich willkommen im Jahr 2012. Ich muss ja sagen, dass ich meinen blog in den letzten Monaten sträflich vernachlässigt habe. Aber das hat einen Grund. Ich habe im letzten Jahr sehr viele Projekte in unterschiedlichsten Bereichen geleitet, die mich zeitlich sehr in Anspruch genommen haben. Meine Seminare „Haltung fertig los“ waren sehr erfolgreich und ich leitete Workshops in ganz Österreich in der Wirtschaft, im universitären, künstlerischen als auch im sozialen Bereich. Das Konzept, mit dem Körper in sein Potential zu kommen, zeigte große Erfolge in der Performance der Wirtschaftlichkeit in den jeweiligen Bereichen. Authentischer Auftritt, optimale Haltung als auch der Humor sind Ressourcen, die die kreativen Möglichkeiten um ein Vielfaches erweitern und auch den wertschätzenden Umgang im Mitarbeiterbereich fördern.
Die Auftrittstrainings mit den MitarbeiterInnen der Exportakademie an der Oesterreichischen Kontrollbank zeigten positive Wirkung bei den Präsentationen der Exporttage im November. Die Vortragenden präsentierten humorvoll, locker und kreativ. Das Haltungstraining führte dazu, dass die Teilnehmer neue Präsentationsformen, wie szenische Umsetzungen von Firmeninhalten , Arbeiten mit Videoclips etc. für sich entdeckten und damit großen Applaus ernteten. Das bestätigt wieder: „wozu in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“. Letztendlich sind wir es mit unserer Individualität und Begeisterung, die Veränderungen und Innovationen bewirken können. Und da bekommen wir Hilfe über den Körper.
Auch das heurige Jahr beinhaltet viele spannende Herausforderungen.
Darüber berichte ich demnächst.
Also, liebe BlogbesucherInnen, dranbleiben! Ich werde mich bemühen, Sie weiter mit neuesten Entwicklungen und Anregungen im Körperressourcenbereich zu interessieren.
Herzlichst
AnLaKa

Hörprobe aus der Performance „Alterslos“ von Andrea Latritsch-Karlbauer
Dieser Soundtrack wurde aus Interviews, die ich mit dem 104-jährigen Wilhelm Jaklitsch geführt habe, vom Künstler Klaus Karlbauer kompositorisch bearbeitet und in eine Soundcollage gebettet. Dies wurde im Rahmen der Busperformance „Alterslos“ präsentiert und verlangt danach, wieder gehört zu werden. Hören Sie zu und genießen Sie eine Collage , gespannt über 104 Jahre mit Originalstimmen von Kaiser Franz Josef, Kaiser Karl, Marlene Dietrich, Einstein………….etc…………..Dies ist ein Zeitdokument. Weiteres zum Projekt finden Sie hier unter Performance „Alterslos“. Dauer: 10 Minuten
AnLaKa

Hier können Sie das Buch „Haltung fertig los“ direkt: hier bestellen oder hier bestellen


Andrea Latritsch-Karlbauer
HALTUNG fertig los
EUR 19,90/sft 33,90
ISBN 978-3-85129-849-9
Lebensqualität ist in aller Munde. Meist als Definition von Konsumierbarem, das wir zum guten Leben zählen. Lange bevor der Verlust von Gesundheit zur leidvollen Erfahrung wird, kommt uns das Wohlbefinden abhanden. Wir realisieren es erst, wenn´s schon passiert ist … Dies zu verhindern, zu reparieren und wieder im Wohl zu sein ist eine Aufgabe, zu der jeder selbst was beitragen kann.
Mit dem geschärften Blick einer Darstellerin erfasst die Schauspielerin, Autorin und Regisseurin Andrea Latritsch-Karlbauer Schutzhaltungen des Körpers, die mit den Jahren zwar zum Charakteristikum (Gang, Schulterhaltung usw.) werden, aber sich vom Schutz zum Zwang entwickeln und sich so gegen das eigene Wohlbefinden kehren. Schutzhaltungen sind Fehlhaltungen, werden aber von den Menschen als ihre eigene individuelle richtige Haltung empfunden, obwohl sie schmerzen. Die Autorin nähert sich diesen Alltagsphänomenen mit Humor und Fingerspitzengefühl und will mit diesem Buch eine Hilfestellung zur Selbsthilfe mit einfachen Übungen anbieten, mit denen man selbst ,,eingefahrene Körpermuster„ auflösen kann und so seiner Authentizität wieder näherkommt und dadurch freier wird.
Die individuelle Ausdruckskraft und das Potential der praktizierenden Teilnehmer wird somit um ein Vielfaches gesteigert und trägt zu einer authentischen Persönlichkeit bei.
„Aus dem Nichtwissen heraus nimmst Du Haltungen ein. Aus dem Wissen? Haltung!

Ich habe unlängst eine Diskussion zum Thema „Stressforschung“ auf 3 SAT mit dem Neurobiologen Dr. Hüther, einem Stressforscher und einer psycholog. Wissenschafterin gesehen. Hier wurde darüber diskutiert, dass der Mensch permanent auf der Flucht vor sich selbst ist durch Überbeschäftigung in Beruf und Freizeit, Dauerberieselung und wenig Kontakt zur Natur. Dadurch verlieren wir das Gefühl für uns selbst und auch die Erdung. Ein weiterer unangenehmer Nebeneffekt ist, dass diese Flucht eine Fremdbestimmung nach sich zieht und die eigenen Bedürfnisse nur noch unterdrückt oder gar nicht wahrgenommen werden. Eine große Unzufriedenheit macht sich breit, was sich wiederum in massiven körperlichen und psychischen Blockaden äußert und somit unser Leben empfindlichst erschwert. Um unser Tagespensum zu erledigen, strengen wir uns an durch unnötige Muskelanspannung und so verbrauchen wir unsere Energie doppelt so schnell und wir werden müde und sind überlastet……….und wenn wir diesen Kreislauf nicht unterbrechen?…..Die Folgen kennen wir: Überforderung, burnout, Anspannung, Depression….. Wussten Sie, dass ein angespannter Körper (durchgedrückte Knie, hochgezogene Schultern, angespanntes Kiefer) unserer Psyche permanent „Stress“ suggeriert? Dies können Sie entschärfen, indem Sie stehenbleiben, die Knie lockern, mit den Füßen bewusst den Bodenkontakt herstellen, die Lippen lockern durch Lippenflattern (wie ein Pferd), mit einem Seufzer ausatmen und dann langsamer und aufgerichtet weitergehen. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Füße bewusst von der Ferse bis zu den Zehen abrollen und genießen Sie den Bodenkontakt. Das gibt Ihnen Sicherheit.
Tipp: Bauen Sie diese Übung in Ihren Alltag ein, dann hat ihr Körper die Chance, wieder seinen individuellen Rhythmus zu finden und das wird er Ihrer Seele weitersagen. Und die wird sich freuen.
Ihr AnLaKa

Mit Freude gebe ich bekannt, dass das IFEG im Observer for happyness mein Buch „Haltung fertig los“ als Buchtipp zum Thema „Glücklich sein“ empfiehlt.
Da hüpft mein Herzerl vor Freude.
Ein schönes Wochenende wünsche ich!
Ihr AnLaKa

Viele SeminarteilnehmerInnen fragten mich immer wieder, wie ich meine Methode, Spannungen loszulassen, nenne. Beim Schreiben des Buches entschied ich mich, nach intensiven Gesprächen mit der Journalistin Maja Schlatte für AnLaKa. Sie werden sicher denken, dass die Anfangsbuchstaben meines Namens nicht gerade phantasievoll wären. Aber diese Abkürzungen haben eine Doppelbedeutung. Ich arbeite in meinen Seminaren sehr humorvoll, da ich meine, der erste Weg, eine Spannung loszuwerden, ist das Lachen. Und so gehe ich mit meinen Seminarteilnehmerinnen und schärfe ihr eigenes Bewusstsein für ihren individuellen Gang. Und wie es mir so eigen ist, karikiere ich den Gangstil der Menschen. Nun sehen sie ihre Bewegungsabfolgen und müssen lachen. Und so sind wir auf dem besten Weg, Fehlspannungen loszuwerden. Lachen ist das effizienteste Mittel, blockierte Energie zu lösen und dem Körper einen Impuls für die Aufrichtung zu geben. Und eine Karikatur von sich zu sehen ist auch noch ein zusätzlicher Unterhaltungsfaktor, besser als jede Videoanalyse. Erfahrungsgemäß führen Videoaufnahmen dazu, dass die Teilnehmer noch verspannter werden. Also AnLaKa bedeutet: Analyse (ohne Bewertung), Lachen und Karikatur. Meine Herangehensweise im Buch „Haltung fertig los“ und in meinen Seminaren und Einzelcoachings ist eine ressourcenorientierte, d.h. ich verurteile die Leute nicht aufgrund ihrer „Körpersprache“, wie das so oft der Fall ist, sondern ich schaue, wo die verborgenen Bewegungsschätze liegen, die den Menschen ihre Individualität geben. Und das funktioniert wunderbar. Es ist mir ein Bedürfnis, den gewohnten Körpersprachepublikationen, die ewig mit einer Bewertung, wie man wo zu sitzen und zu stehen hat, ob man die Arme verschränkt oder nicht, etwas entgegenzusetzen: nämlich das Wiederentdecken der individuellen Körpersprache und -haltung über das Lösen von Spannungen. Und das Resultat ist mehr als erfreulich. Das unverbogene „Selbst“ beginnt wieder zu leuchten………..
In diesem Sinne viel Leichtigkeit und Humor
wünscht Ihnen
Ihre AnLaKa

Immer wieder sehe ich an den Suchanfragen auf meinem blog, dass hochgezogene Schultern „ein großes Thema“ sind. Wir ziehen die Schultern hoch, um uns zu schützen, aus welchen Gründen auch immer, wollen dann und wann unseren Kopf verschwinden lassen um einfach nicht da sein zu müssen. „Augen zu und durch“, eine beliebte Redewendung, die auch zu diesem Haltungsbild passt. Dass diese Schutzhaltungen aber auf Dauer ein Bremsklotz in unserer Entwicklung darstellen, ist ein Faktum, und zudem auf Dauer äußerst ungesund. Und diese Haltung wirkt sich auch auf unser Handeln kontraproduktiv aus, d.h. wir müssen permanent gegen eine Bremse arbeiten. Das kostet Kraft und Energie und wir kompensieren diese Fehlhaltung mit weiteren Fehlhaltungen. Der Atem stockt, die Erdung fehlt und und und……….Deshalb ein Tip: Egal ob sie im täglichen Leben die Schultern hochziehen oder gegebenenfalls beim Fahradfahren oder im Beruf…….schaun’ Sie immer wieder, dass Sie aus dieser Haltung rauskommen….durch Erdung…….das Zauberwort. Menschen mit hochgezogenen Schultern haben meist zu wenig Bodenkontakt, d.h. sie treten mit der Ferse kaum am Boden auf.
Tipp:
Versuchen Sie mal bewusst zu gehen, und zwar folgendermaßen: Füße auf den Außenkanten , dann wechseln Füße auf die Innenkanten, danach gehen Sie auf den Vorderfüßen und zum Schluss auf den Fersen. Dies wechseln Sie mehrmals und danach gehen Sie ganz normal. Sie werden merken, dass sich mit zunehmendem Bodenkontakt die Schultern senken ….und….vor allem schaun’ Sie, dass Sie den Fuß von den Fersen bis über die Zehen gleichmäßig abrollen.
Wussten Sie:
dass in den Fersen die Entscheidungskraft und das Selbstwertgefühl liegt?
Nutzen Sie Ihre natürlichen Ressourcen und Sie werden ein nie gekanntes (oder vergessenes) Wohlfühlgefühl wiederfinden.
Viel Spaß dabei!
Eure AnLaKa

Vortrag und Workshop: Andrea Latritsch-Karlbauer
30. 9.2010 – 20 Uhr, Schloss Porcia/Spittal
Organisation: Oberkärntner Frauenhaus
Haben Sie auch das Gefühl fremdbestimmt, mit angezogener Handbremse durch’s Leben zu gehen, und nicht nach Ihren eigenen Vorstellungen zu leben?
Wussten Sie, dass Ihre Körperhaltung ein Ergebnis Ihrer Denk- und Handlungsmuster ist?
Das können Sie ändern!
Andrea Latritsch-Karlbauer, Autorin des Buches „Haltung fertig los“, entwickelte die AnLaKa-Methode , die Sie zu optimaler Haltung, Authentizität und damit zu einem entspannteren und humorvollen Lebensgefühl führt . Es geht nicht um Körpersprache und Bewertungen – es geht um Haltung, ums Echtsein und das unverbogene Selbst, das den Menschen zum Leuchten bringt.
Die Schauspielerin und Autorin erzählt in Ihrem Vortrag über die Zusammenhänge von Körper und Psyche, über das ungenützte Potential und die große Chance, den Körper als hilfreiches Werkzeug zu nutzen. Im anschließenden Workshop haben Sie die Möglichkeit , Ihre Haltung zu verbessern und in humorvollen praktischen Übungen, die Leichtigkeit zu erfahren.
Das Buch „Haltung fertig los“ ist im Wieser Verlag erschienen.

Ich habe in meinem Buch „Haltung fertig los“ ein Kapitel mit dem Titel „Das Kelomatprinzip“ geschrieben. Darin geht’s um den optimalen Umgang mit der zur Verfügung stehenden Energie. Beim Kelomat verhindert das Ventil, dass der Topf explodiert. Und wie ist das bei uns Menschen? Wenn wir unseren Körper in optimaler Weise benutzen und gut geerdet sind, kann dieser Kelomateffekt gar nicht entstehen, da immer ein gleichmäßiger Energieaustausch stattfindet. Wir neutralisieren uns immer wieder. Wenn wir das nicht machen, entwickelt sich ein Energiestau, der eine fatale Auswirkung hat. Er macht ein mißmutiges Gesicht, wirkt lähmend, macht uns unkonzentriert, lässt die Atmung stocken, raubt uns die Energie und lässt uns auf der Stelle treten. Die eigene Energie fährt gegen eine imaginäre Wand und erschlägt uns (fast). In der Wirtschaft würde man das ineffizientes Energiemanagement nennen. Und schon macht man ein gewinnbringendes Seminar daraus.
Schnelle Hilfe zum Dampfablassen:
Immer, wenn Sie sich angespannt fühlen, flattern Sie mit den Lippen. Das würde ich als „Erste-Hilfe-Maßnahme“ bezeichnen. Dies führt schon mal zur ersten Entspannung.
Danach das Erdbeben:
Sie stehen mit den Füßen in Hüftbreite am Boden und lassen die Arme hängen. Sie stellen sich vor, dass vom Boden aus sich langsam ein Erdbeben in ihrem Körper aufsteigend ausbreitet und Sie bis zum Kopf durchschüttelt. Der ganze Körper bebt. Schön langsam ebbt das Erdbeben vom Kopf bis zu den Füßen ab und Sie stellen sich vor, dass Sie mit dem Beben Ihre Spannungen mit in den Boden abgeben. Danach stehen Sie still und horchen in Ihren Körper hinein. Wiederholen Sie diesen Vorgang mehrmals!
Viel Spaß und viel Entspannung!

Anbei finden Sie die Seminarausschreibung für mein Wochenendseminar von 26.-28.11.2010 im Dorfhotel Schönleitn.
Ich freue mich auf Ihr Interesse.
Ihre AnLaKa
Schönleiten Ausschreibung Haltung fertig los oder ein neuer Weg in die Leichtigkeit

Ich bin gerade von einem sehr schönen und intensiven Trainingswochenende, organisiert von Karin Grollitsch/Chorakademie Kärnten zurück und kann nur sagen, dass die Arbeit mit ChorsängerInnen und ChorleiterInnen wie immer großen Spaß gemacht hat. Menschen aller Altersgruppen, beseelt vom Wunsch, zu singen in ihrer Art und in ihrem Potential zu fördern, ist eine wunderbare Herausforderung, die ich gerne angenommen habe. Den künstlerischen Höhepunkt fand dieses Wochenende in einem Chorkonzert im Alban Berg-Saal in Ossiach vor ausverkauftem Hause. Insgesamt fand eine repräsentative Mischung aus Kinderchor, Jugendchor und Gesamtchor statt. Die jungen und auch älteren ChorleiterInnen, die gerade die Ausbildungsmodule durchlaufen haben, präsentierten nach aufbauenden Modulen wie Stimmbildung, Dirigieren und Bühnenpräsentation ihr Können. Der gemischte Chor, der sich aus Absolventen der Chorakademie zusammensetzte umfasste mehr als 90 Sängerinnen und Sänger, Insgesamt sangen mehr als 230 Sängerinnen auf der Bühne. Als Gastchor sang der Kammerchor Klagenfurt, dirigiert von Dr. Liebhauser.
Weitere Referentinnen: Gerd Kenda (künstler. Leiter Chorakademie), Ellen Freydis Martin, Manfred Länger, Ottokar Prochaska, Ulfried Staber, Bernhard Wolfsgruber

Anbei finden Sie den link für den Fernsehbeitrag auf Schöner leben. Viel Spaß!

Ich habe im letzten Jahr sehr viele Seminare in ganz Österreich in unterschiedlichsten Berufsbereichen gehalten. Im Management, in Magistraten, BfI, Musiker- und Sängerkreisen, Seminare mit Privatpersonen, Sachwaltern, Einzeltrainings etc. Und überall war ein Thema vordergründig präsent! Die Zeit, von der angeblich so wenig da ist, die wir ersehnen, die Zeit, die uns fehlt, um Freunde zu treffen, die Zeit, der wir vergeblich hinterherrennen und uns gleichzeitig hoffnungslos verplanen mit beruflichen und Freizeitaktivitäten. Wo ist sie? ‘“Nichtstun“ ist in unserer Gesellschaft nicht erwünscht, negativ behaftet und so beschäftigen wir uns rund um die Uhr, und wenn wir nur mit dem Handy wild gestikulierend durch die Gegend laufen, um zu zeigen, dass wir beschäftigt sind. Dabei ist es mittlerweile neurobiologisch erwiesen, dass unser Gehirn, die besten „Geistesblitze“ dann hervorbringt, wenn es „nichts bestimmtes“ tut. Dann kann es sich mit sich selbst beschäftigen und das eigene Bewusstsein pflegen. Ein gesunder Leerlauf wäre so gesehen geradezu lebenswichtig für unsere geistige Gesundheit. Dann kommen die „Geistesblitze“ wie aus dem Nichts.
Wenn man das Gehirn sich selbst überlasse, so könne es „sich wunderbar mit sich selbst unterhalten und gewissermaßen in sich selbst spazierengehen“. (Hirnforscher Wolf Singer aus dem Buch „muße“ von Ulrich Schnabel)
Eine Geschichte von Heinrich Böll aus dem Jahr 1963 zeigt uns auf sehr schöne Art und Weise die Absurdität unseres „Getriebenseins und Erfolgstrebens“.
In einem Hafenstädtchen liegt ein armer Fischer gemütlich in seinem Boot und schläft. Ein urlaubender Unternehmer kommt vorbei, fotografiert die idyllische Szene und weckt dadurch den Fischer auf. Die beiden kommen ins Gespräch, unterhalten sich über den Fischfang und die gemächliche Arbeitsphilosophie in dieser Gegend. Als der Reiche erfährt, dass der arme Fischer immer nur einmal am Tag ausfährt und den Rest des Tages herumgammelt, ist sein unternehmerischer Ehrgeiz geweckt. Warum er denn nicht ein zweites oder gar drittes Mal ausfahre? Der Fischer nickt, versteht aber nicht, was ihm das bringen solle. Da belehrt in der ungeduldig werdende Unternehmer: “ Sie würden sich spätestens in einem Jahr einen Motor kaufen können, in zwei Jahren ein zweites Boot, in drei oder vier Jahren vielleicht einen kleinen Kutter haben, mit zwei Booten und dem Kutter würden Sie natürlich viel mehr fangen [...]„, die Begeisterung verschlägt ihm für ein paar Augenblicke die Stimme, „Sie würden ein kleines Kühlhaus bauen, vielleicht eine Räucherei, später eine Marinadenfabrik, mit einem eigenen Hubschrauber rumfliegen, die Fischschwärme ausmachen und Ihren Kuttern per Funk Anweisungen geben.“ Doch der Fischer, unbeeindruckt von der Euphorie seines Gegenübers, fragt noch immer verständnislos: „Was dann?“ „Dann“, sagt der Fremde mit stiller Begeisterung, „dann können Sie beruhigt hier im Hafen sitzen, in der Sonne dösen – und auf das herrliche Meer blicken.“ „Aber genau das tue er doch längst, antwortet der Fischer und fügt hinzu: „nur Ihr Klicken hat mich dabei gestört.“
Dieses Beispiel bringt den ganzen Wahnsinn der Beschleunigungsgesellschaft zum Ausdruck, was sich heute bald 50 Jahre nach dem Erscheinen dieser Kurzgeschichte von Heinrich Böll in heilloser Überforderung durch übertriebenen Ehrgeiz, burnouts, Depressionen und chronischer Unzufriedenheit äußert. Der Mensch flüchtet vor sich selbst und versucht sich mit scheinbaren ERfolgen zu befriedigen und auch zu legitimieren.
Eine kleine Anregung: verlangsamen Sie Ihre Schritte, bleiben Sie stehen, schauen Sie das Schöne an, das Sie umgibt, staunen und atmen Sie und dann gehen Sie weiter. Langsam, mit bewussten Schritten, denn darin liegt Ihre Chance, sich wieder selbst zu begegnen.
Übrigens: das Buch „muße“, Vom Glück des Nichtstuns, Ulrich Schnabel, erschienen im Blessing Verlag ist äußerst empfehlenswert!
Ab jetzt gibt’s wieder regelmäßig Neues zu berichten.
Und es gibt heuer ein neues Buch von mir……..aber darüber erzähle ich ein anderes mal.
Ich freue mich auf Ihre Anregungen, Blogbeiträge, Anfragen etc.
Ihre AnLaKa

Donnerstag, 16. Juni 2011/ 17.00, 18.00, 19.00 Uhr/neuer platz, klagenfurt
Die Zeit ist ein leerer Raum
Räume füllen sich mit Leben, sobald ein atmendes Wesen den Raum, den Ort , den Platz betritt. Emotionen verändern örtliche Strukturen, menschliche Haltungen und Positionen.
Der neue Platz verändert sich, wie zufällig in einen Tatort der Begegnungen. Junge Menschen betreten den Platz und positionieren sich. Die Umwelt reagiert. Aktion und Reaktion, Emotion und Reaktion, Zeitverschiebung durch Zeitlupe und Alltägliches wird zum Fremden.
Das Fremde am Platz, das Verbindende, das Herzliche, der Mensch in all seinen Facetten macht den Neuen Platz zum Ort der Begegnung, füllt die Leere mit kleinen Geschichten und zeigt, dass jede noch so kleine Veränderung, ausgehend von einer kleinen Gruppe von jungen Leuten große Veränderungen in der Umgebung nach sich ziehen.
eine aktion des ausbildungsschwerpunktes kulturtouristik der WI’MO klagenfurt
in partnerschaft mit kulturraum klagenfurt
stadt(t)raum/platz da!
projektleitung: roxanne rohsmann, brigitte magnes/WI’MO
„jede gesellschaftliche aktivität ist erwünscht, wenn sie keine verhüttelung mit sich bringt.“ (boris podrecca)
stadt/traum/platz da! machen sie sich auf den weg. bewegen sie sich hin zum neuen platz und finden sie sich ein. suchen sie sich platz auf dem platz. versteinern sie nicht. bewegen sie sich und werden sie teil der performance.

Morgen startet das Diversity- Fortbildungsprogramm für TrainerInnen des Bfi Kärnten. Der Auftaktabend startet mit einem Vortrag von mir zum Thema Diversity. Weiters habe ich mit 12 engagierten TrainerInnen eine Performance entwickelt, die morgen ebenfalls live präsentiert wird. Interaktive Übungen mit dem Publikum sollen als inspirierende Impulse mit einer spannenden Diskussion den Abschluss bilden. Die Diversitiy-Reihe wird dann in Workshops mit verschiedenen Trainingsangeboten weitergeführt. Ein spannendes Projekt des Bfi-Kärnten zur Förderung der Wertschätzung und Toleranz. Ich freu mich drauf!
„Intoleranz ist nur dann möglich, wenn man sich selbst nicht spürt. Die eigene
Unsicherheit wirkt sich auf die Haltung aus, vemindert die Ausdrucksfähigkeit
und Flexibilität und ermöglicht mir nur einen Bruchteil der vielfältigen
Optionen. Ab dem Moment, wo man den Bezug zu sich selbst hergestellt
hat, stellt sich Zufriedenheit und Authentizität ein. Und das Leben wird
leichter. Leichtigkeit ist die Grundvoraussetzung, um mit Menschen zu
arbeiten. Mit einer neutralen Grundhaltung als Ausgangspunkt habe ich die
ideale Voraussetzung, Zugang zu allen Menschen zu finden, jenseits der
Bewertungen.
Es geht nicht um Körpersprache und nicht um „Bewertungen“ – es geht um
Haltung, ums Echtsein. Und es geht ganz schnell … über den Körper.“ (AnLaKa)

Von 9. – 24. April hatte ich das Vergnügen, auf Einladung des Institutes für Musikpädagogik/Kunstuniversität Graz als Referentin mit Studentinnen eine Woche zu arbeiten. Ich zeigte den jungen angehenden Musikpädagoginnen bzw. MusikerInnen in Workshopmodulen, wie man über die Haltungsverbesserung eine professionelle Bühnenpräsentation genießen lernt. Weiters hielt ich einen Vortrag zum Thema „Vision erlaubt? Von der Idee zum Kulturunternehmen“. Ich arbeitete parallel mit insgesamt 27 Studentinnen in jeweils 6 Modulen zum Thema „Der authentische Auftritt“ und entwickelte gemeinsam mit den Gruppen groteske Szenen zum Thema „Bühnenauftritt“. Am letzten Abend präsentierten die insgesamt 60 Studentinnen Ausschnitte aus ihren Workshopmodulen, die sich über Bereiche wie Tanz, Improvisationstheater, Chor, Jazz- und Vokalensemble erstreckten. Für das Gelingen dieses höchst professionellen Abschlussabends zeichneten verantwortlich: Nikolaus Holzapfel/Organisation, Moderation, Evelyn Leisenberger/Organisation, Aurelia Staub/Tanz, Lorenz Kabas/Impro-Theater, Claudia Kettenbach/Chor, Martin Wiederhofer/Jazz-Orchester, Robert Fischer/Ensemblespiel. Ein Lob an die StudentInnen, die mit großer Ausdauer, Begeisterung, Können und viel Kreativität den abwechslungsreichen Abend meisterten. Einen besonderen Dank an Nikolaus Holzapfel, der für eine besonders ausgeglichene Atmosphäre während der gesamten Projektwoche sorgte und jederzeit mit Rat und Tat jede erdenkliche Schwierigkeit meisterte. Danke an Herrn Direktor Gerhard Wanker, der diese Weiterbildung in besonders stilvollem Ambiente ermöglicht.
Die „After-Show-Party“ war auch sehr gelungen und ich kann nur sagen: „Es war mir ein Vergnügen – es hat mich sehr gefreut“.
AnLaKa


Ich habe immer wieder SchülerInnen und auch Erwachsene in Einzeltrainings bei mir, die extreme Prüfungsangst haben und während der Prüfung das berühmte „Brett vor dem Kopf“ haben. Alles Gelernte ist weg, keine Konzentration, Nervosität bis hin zur Übelkeit – und wenn das einmal passiert ist, dann kommt die Angst. Und dann ist man schon im Kreislauf der Ängste. Schule, Lernen, öffentliche Auftritte und Prüfungen werden zum unüberwindbaren Problem. Sehr oft haben die Betroffenen wenig bis gar keine Erdung, was sich in übermäßigem Zappeln und nach innen gerichteter Körperhaltung ausdrückt. Diese Körperhaltung ist einerseits ein Ausdruck der inneren Nervosität, gleichzeitig aber wieder eine versteckte Suggestion, die noch verstärkend nach innen wirkt. D.h. die Person bekommt über den Körper die Information „Sei nervös“, was die wenigsten wissen. Das Zappeln entsteht immer dann, wenn man zu wenig Erdung hat. Die unruhige Körperhaltung nimmt den Betroffenen die Konzentration, da die Aufmerksamkeit von den wackelnden Knien, und dem mangelnden Bodenkontakt abgezogen wird. Bis zum Kopf hin ist der Energiefluss wie unterbrochen.
Das kann man ändern!
1. Erdung und Aufrichtung – Herstellung des optimalen Bodenkontaktes, Füße in Hüftbreite, Fußspitzen nach vor, Aufrichtung
2. Sich Raum nehmen
3. Becken lockern
4. Mit dem Blick in Augenhöhe zu bleiben
5. Lippenflattern: bbbbbbbbbbbbb
5. Beim Losgehen Impulse setzen – selbstbestimmtes Gehen
Gegen Angst und Unsicherheit gibt es noch eine Übung, die wahre Wunder wirkt:
Der Urmensch:
Stellen Sie sich mit gebeugten Knien breitbeinig hin, Fußspitzen zeigen nach außen, Oberkörper und Kopf sind aufrecht. Sie stampfen abwechselnd mit dem rechten und linken Bein in den Boden und sagen: „Ich bin da“ mit voller Überzeugung mehrmals. Sie betonen das noch mit den Armen, die immer von der Schwerkraft Richtung Boden gezogen werden. So gehen Sie, vergleichbar mit einem Orang-Utan herum, spüren bewusst den Boden und sagen immer wieder „Ich bin da“.
Probieren Sie’s aus und sie werden merken, welch unglaubliche Wirkung diese Übung hat. Der Bodenkontakt wird hergestellt, das Körpergedächtnis wird aktiviert, Balance, innere Ruhe und Selbstbewusstsein stellen sich ein.
Viel Spaß dabei!
Eure AnLaKa